Weihnachtlicher Gipfelsturm. Xaver bei frånzstrick und Bergwolf – Teil 2.

Ihr erinnert Euch vielleicht: Meine Termine hatten sich verschoben und ich durfte Weihnachten noch bei Andrea und Wolfgang bleiben. Das war richtig nett, weil sie mich quasi überallhin mitgeschleppt haben und ich vollen Familienanschluss hatte! Dafür musste ich nur ein bisserl Engerl spielen. Aber das ist für mich natürlich ein Klacks – seit meiner Nikolausverlosung hab ich so was doch voll drauf.

Zum ersten Mal hab ich jetzt ein echtes Weihnachtsfest erlebt. Bei all den anscheinend üblichen Weihnachtsfuttereien (tagelang und in sämtlichen Teilen der Großfamilie) bin ich selbstverständlich nicht zu kurz gekommen – darum war es nach den Feiertagen auch Zeit für ein bisschen Sport ...

Wir sind also bei Traumwetter in Kolm-Saigurn (dem schönsten Talschluss der Alpen!) gestartet und haben uns auf den Weg zum sogenannten Silberpfennig gemacht .

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tour 12Der Name sagt schon, dass da was mit Edelmetallen lief in Rauris – allerdings war es aber hauptsächlich das Gold, das dieses Tal seit vielen Jahrhunderten geprägt hat. Darüber haben wir dann beim Aufstieg geredet: Andrea und Franz haben mir allerhand erzählt über den Goldbergbau und das Sonnblick-Observatorium und natürlich den Ignaz Rojacher – den Rauriser Pionier, der das alles vor 127 Jahren überhaupt erst möglich gemacht hat.
Und weil wir so viel gequatscht haben, war es Kollegin Pina etwas fad, was man ihren Spuren leicht ansehen kann – warten, warten, warten ...

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Ich habe mich hingegen kein Stück gelangweilt, im Gegenteil, ich war ganz überrascht, als wir plötzlich auf dem Gipfel standen!

Es hat dann diese komische Wolken gegeben, die wie Federn aussehen, und wenn man nach Süden geschaut hat, war da auch schon die nächste Föhn-Botschaft hinter dem Sonnblick zu erahnen.

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Also machten wir uns zügig an die Abfahrt. Ich wieder auf der besten Position, diesmal bei Andrea hinten drauf. Der Bergwolf war natürlich wieder unser Führer – und der war noch immer ganz glücklich mit seiner neuen Wolfshaube, die er vom frånzigen Christkindl bekommen hat.

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Die nächste Tour mussten wir dann wegen des Föhnsturms in den nächsten Tagen abbrechen – aber das macht nichts, denn ich darf doch glatt im Sommer wiederkommen.
Ihr könnt's Euch denken: Ich freu mich schon drauf!

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Warum wir auf Berge steigen? Weil sie da sind!

(Sir Edmund Hillary)