Abenteuer in Tirol. Xaver wird Skilehrer.

Jetzt bin ich schon ganz schön lange in Tirol, genauer gesagt in Scheffau am Wilden Kaiser. Und natürlich habe ich wieder tolle Sachen erlebt: Zuerst habe ich die Skilehrerausbildung zum Anwärter gemacht. Na gut, ich gebe zu, ich war nur dabei. Aber klar, dass ich alles mitbekommen habe, was erzählt wurde. Und am „Zwergerlskilehrertag" durfte ich sogar aktiv mit machen. Es gab noch eine Kollegin, die war da schon geübter. Meine Aufgabe: mich von den Kindern (hier gespielt von den anderen Skilehreranwärtern) hin und her bringen lassen.
Das war ja noch ganz gemütlich.

 

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Ein paar Tage später gings dann mit richtig echten Kindern weiter. Puh, so ein Tag im Kinderland schlaucht ganz schön. Es war auch fies kalt, und da die Kinder nicht immer kooperativ sind und mich zurück zum warmen Rucksack bringen, musste ich da glatt mal eie Stunde im leichten Schneetreiben auf einem Pylonen hocken und auf Rettung warten. Aber ich bin ja hart im nehmen, ich halte durch.

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Und als Belohnung kommen dann auch mal Kinder in den Kurs, die sich freuen, wenn ich mit imposantem Gebell aus dem Rucksack krieche. Oder wenn ich gut drauf bin, springe ich auch mal raus.

Damit mich die Kinder auch richtig beim Namen nennen, darf ich auch einen Button tragen, hohe Ehre! Den hat noch nicht mal die Skilehrerin selber!
Meine Kinder erkenne ich dann immer an den grellen Westen, ist auch gut so, wenn die Pisten voll sind.

Das mit dem Schnee war vor Weihnachten so eine Sache, streifenweise auf den Pisten gab es genug, aber beim Blick aus der Gondel war es ziemlich grün. Jetzt wurde es zum Glück viel besser.
Und was soll ich sagen, dieser Arbeitsplatz ist eine Sache mit Aussicht: auf der einen Seite der Wilde Kaiser, von oben sieht man das Kitzbühler Horn und auf den anderen Pisten unzählige Berge, wo kein Mensch (den ich gefragt habe) alle Namen kennt.

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Zwischendurch habe ich dann mal die Technik besichtigt: So eine Pistenraupe ist ja riesig! Und ein wenig abhängen ist ja auch mal wichtig.

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Das geht auf den Bergen gut, und vor „meinem" Haus auf der Sonnenbank noch viel beser, bei guter Versorgung mit ess- und trinbaren Leckereien. Es läßt sich aushalten!

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Manchmal komme ich auch dazu, meine Mails zu lesen und am Netbook ein wenig zu surfen ... wenn man mich läßt!

netbook
Die große Gipfeltour steht zwar noch aus, aber ich mag ja auch Berge von unten anschauen, das ist auch gut. Und mit Schnee erst recht!

Und dann geht's wieder in die Schweiz, da war ich letztes mal schon .. ich glaube, das ist dieser Ort mit den leckeren Bärgji-Kaffees und den Nußstängli, juchuuuu!

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Warum wir auf Berge steigen? Weil sie da sind!

(Sir Edmund Hillary)